ERFOLG FÜR EAM-WINDSERVICE: WINDPARK „LAHN-DILL-BERGLAND MITTE“ IST GENEHMIGT

Lisa Schwarz, Verfahrensführerin bei Anzeige- und Genehmigungsverfahren für Windkraftanlagen beim Regierungspräsidium Gießen, übergab den Genehmigungsbescheid für den Windpark „Lahn-Dill-Bergland Mitte“ an Bad Endbachs Bauamtsleiter Thomas Reuter (rechts) und EAM Natur-Projektleiter Johannes Rudolph (links).

Das Regierungspräsidium in Gießen hat den Windpark „Lahn-Dill-Bergland Mitte“ mit insgesamt sieben Anlagenstandorten in den Gemeinden Bad Endbach, Bischoffen und Siegbach genehmigt. Lisa Schwarz, Verfahrensführerin für die Durchführung von Anzeige- und Genehmigungsverfahren für Windkraftanlagen, übergab am Donnerstag vergangener Woche den entsprechenden Genehmigungsbescheid an Bad Endbachs Bauamtsleiter Thomas Reuter und EAM Natur-Projektleiter Johannes Rudolph. Die EAM Natur hat im Rahmen ihres Dienstleistungspakets „Windservice“ das Projekt in drei Jahren Planungs- und Genehmigungszeit trotz schwieriger Randbedingungen zur Baureife gebracht und begleitet als strategischer Partner auch die Bauphase.

Bauherr und künftiger Betreiber des 34-Millionen-Projekts wird die Lahn-Dill-Bergland-Mitte GmbH sein. Bad Endbach und Bischoffen beteiligen sich jeweils mit einem Eigenkapital in Höhe von rund vier Millionen Euro, die Gemeinde Bischoffen mit 1,3 Millionen Euro. Die EAM wird sich mit rund 950.000 Euro beteiligen. Die restliche Finanzierung erfolgt über den Kapitalmarkt.

Von den vorgesehenen sieben Windenergieanlagen befinden sich jeweils drei auf den Gemarkungen von Bad Endbach und Bischoffen, eine Anlage wird auf Siegbacher Gemarkung errichtet. Zur Ausführung sollen Anlagen des Herstellers ENERCON kommen, die eine Nabenhöhe von 149 Metern und einem Rotordurchmesser 115 Metern haben. Bei einer Gesamtleistung von rund 21 Megawatt wird ein jährlicher Stromertrag von 46 Millionen Kilowattstunden erwartet.

Die beteiligten Kommunen möchten mit dem Projekt nicht nur einen nachhaltigen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz in der Region leisten, sondern erwarten auch einen spürbaren Beitrag zur Haushaltskonsolidierung. Ziel sei es, so die Verantwortlichen, noch im Jahr 2015 ans Netz zu gehen. Die Rodungsarbeiten zur Räumung der Bauflächen haben inzwischen bereits begonnen